Therapeutin Befriedigung

Eine Therapiesitzung der besonderen Art

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Die Uhr an der Wand tickte laut genug, um mich daran zu erinnern, dass ich seit fünfzehn Minuten hier saß, und noch immer kein einziges Wort gesagt hatte, das nicht auch ein verdammter Stein hätte von sich geben können. Die Luft im Raum roch nach Kaffee und diesem leichten, teuren Raumparfüm, das ihr Praxiszimmer einhüllte. Ich spürte, wie meine Finger unruhig gegen die Armlehne klopften, als würden sie nach einem Ausweg suchen.

Sie saß mir gegenüber, das Notizbuch lässig auf ihrem Oberschenkel balanciert, als wäre es nur eine Formalität. Ihre Beine waren über dem Knie gekreuzt, der Saum des Rockes gerade so weit hochgerutscht, dass man die Kontur ihrer Oberschenkel erahnen konnte, glatt, blass, fast unnatürlich perfekt. Dieses Outfit war kein Zufall. Er war eine Waffe. Dunkelblau, fast schwarz, so präzise geschnitten, dass er jede Kurve betonte, ohne vulgär zu wirken. Die Naht am Gesäß spannte sich leicht, wenn sie sich bewegte, und ich fragte mich unwillkürlich, wie oft sie sich in diesem Outfit vor dem Spiegel gedreht hatte, bevor sie es heute Morgen angezogen hatte. Die Bluse darunter war aus Seide, ein tiefes Bordeauxrot, das im Licht der Stehlampe fast wie frisches Blut schimmerte. Der Ausschnitt war nicht aufreizend, nicht offensichtlich, aber tief genug, um den Schatten zwischen ihren Brüsten zu betonen, wenn sie sich vorlehnte. Ich hatte schon versucht, nicht hinzusehen. Es war unmöglich.

Ihre Brille war eines dieser schlichten, teuren Modelle, die mehr aussagten als jeder Schmuck es je könnte. Das Gestell aus schwarzem Acetat, die Gläser leicht getönt, als würde sie die Welt durch einen Filter betrachten, der nur die relevanten Details durchließ. Und dann dieser Dutt, nicht streng, nicht ordentlich, sondern einer dieser absichtlich nachlässigen Knoten, bei denen sich ein paar dunkle Strähnen schon gelöst hatten und ihr über die Schläfe fielen. Ich stellte mir vor, wie es wäre, daran zu ziehen, wie sich das Haar langsam, Strähne für Strähne, aus der Frisur lösen würde, bis es ihr über die Schultern fiel wie ein Vorhang, den man mit einem Ruck zur Seite zieht.

Ihr Blick war das Schlimmste. Nicht, weil er kalt war, im Gegenteil. Er war warm, fast einladend, wie der einer Freundin, die dich nach Jahren wieder trifft und genau weiß, wo deine wunden Punkte liegen. Sie sah aus wie jemand, dem man im Dunkeln gegenübersaß, drei Drinks intus, und plötzlich gestand, dass man als Kind die Fische im Teich der Nachbarn mit Steinen beworfen hatte, nicht aus Bosheit, sondern einfach, um zu sehen, was passierte. Und dann, wenn die Worte erstmal raus waren, würde man sich ekeln. Nicht wegen der Tat. Sondern weil man ihr davon erzählt hatte. Weil man ihr diese Macht gegeben hatte.

„Du wirkst heute verschlossen“, sagte sie, und der Kugelschreiber über dem leeren Blatt Papier zitterte leicht, als würde er die Antwort schon kennen, bevor ich sie formulieren konnte. Ihre Stimme war weich, aber mit diesem Unterton, der verriet, dass sie genau wusste, wie sehr mich diese vier Worte trafen.

Ich zuckte mit den Schultern, als wäre es mir egal. „Keine Ahnung, was ich sagen soll.“

„Das heißt meistens, dass da etwas ist, das gesagt werden muss.“

Ich lehnte mich zurück, die Sohle meines Schuhs drückte sich in den Teppich, als könnte ich mich so verankern. „Oder ich bin einfach nur müde. Lange Nacht.“

Keine Reaktion. Kein Nicken, kein Lächeln, nicht mal ein Blinzeln. Nur dieses verdammte Schweigen, das sich zwischen uns ausbreitete wie Tinte in Wasser. Sie ließ es wirken. Sie wusste, wie es in mir arbeitete.

„Du denkst, ich weiche was aus“, sagte ich schließlich, und es klang wie eine Kapitulation.

„Ich denke, du bewachst etwas.“ Ihr Finger strich über den Rand des Notizbuchs, als würde sie eine unsichtbare Linie nachziehen. „Und das ist interessant.“

Ich stieß ein Lachen aus, scharf und ohne Humor. „Okay, Doktorin Freud. Lass mich raten… es liegt an meiner Kindheit?“

Ihr Kopf neigte sich zur Seite, nicht viel, nur ein paar Grad, aber genug, um mich das Gefühl haben zu lassen, als würde sie mich plötzlich aus einem anderen Winkel betrachten. Als sähe sie etwas, das ich selbst nicht sehen konnte. „Nicht immer. Aber es ist ein Anfang.“

„Natürlich.“ Ich verschränkte die Arme. „Mir wurde mit acht mal ein Apfel an den Kopf geworfen. Jetzt bekomme ich jedes Mal ein nervöses Gefühl, wenn ich einen Obststand sehe. Happy?“

Ihre Lippen zuckten. Nicht ein Lächeln. Nicht ganz. Etwas zwischen Belustigung und… Anerkennung. Als hätte ich gerade einen Test bestanden. „Du reduzierst es. Aber gut. Frühe Prägungen hinterlassen Spuren. Wie Flussbetten.“

„Also ist der Apfel schuld?“

„Es geht nicht um Schuld.“ Sie beugte sich ein Stückchen vor, und ich spürte, wie mein Körper automatisch reagierte. die Schultern anspannten, der Atem flacher wurde. „Es geht darum, warum bestimmte Dinge in dir resonieren. Warum manche Gefühle sich wie ein sicherer Hafen anfühlen… und andere wie ein Minenfeld.“

Ich lehnte mich zurück, die Finger krallten sich in die Armlehne. „Verstehe. Also, wenn ich dir jetzt sage, dass ich im Bett Äpfel brauche, die mir an den Kopf geworfen werden, da ich sonst nicht komme, dann ist das… was? Ein ungelöstes Trauma?“

Sie wartete. Nicht lange. Nur diesen einen Moment, in dem die Luft zwischen uns schwerer wurde. Dann sagte sie leise, fast beiläufig: „Selbst Kinks haben meist eine Geschichte. Sie sind selten zufällig.“

Ich erstarrte. Nicht, weil es mich schockierte. Sondern weil es stimmte. Weil ich plötzlich das Bild vor Augen hatte: ich, als Jugendlicher, in der Scheune hinter unserem Haus, wie ich mir die Hose aufknöpfte und mir einbildete, die Nachbarstochter würde durch das kaputte Fenster zusehen. Wie ich mir vorstellte, wie sie die Lippen zusammenpresste, wenn ich kam. Wie ich mir wünschte, sie würde mich erwischen.

Und jetzt saß ich hier. Gegenüber einer Frau, die aussah, als könnte sie mich mit einem einzigen Satz in die Knie zwingen.

„Selbst Kinks?“, wiederholte ich, und meine Stimme klang rau.

Gerade Kinks.“ Ihre Finger tippten gegen das Notizbuch. Einmal. Zweimal. Wie ein Morsezeichen. „Weil sie oft die Wahrheit sagen, die wir uns selbst nicht eingestehen wollen.“

Ich ließ die Worte in mir nachhallen, spürte, wie sie sich in meinen Gedanken ausbreiteten wie Rauch in einem geschlossenen Raum. Meine Finger klopften unruhig gegen die Armlehne, als würden sie nach einem Rhythmus suchen, der zu dem passte, was in mir vorging. Dann zog sich ein Grinsen über mein Gesicht, nicht das lockere, oberflächliche, das ich normalerweise aufsetzte, sondern eines, das sich anfühlte, als würde es direkt aus dem Bauch kommen, roh und unkontrolliert.

„Okay, dann mal raus damit“, sagte ich und lehnte mich vor, die Ellbogen auf den Knien, die Hände ineinander verkrallt. „Was sagt es also über jemanden aus, wenn er es geil findet, versohlt zu werden? Dass er ein unterwürfiges Arschloch ist? Dass er sich nach Strafe sehnt? Oder… und jetzt wird’s psychologisch… dass er im Grunde ein braves Kind sein will, das endlich mal gelobt wird, wenn es artig ist?“

Ihre Lippen zuckten, aber ihr Gesicht blieb ruhig, fast meditativ. „Es sagt gar nichts über ihn aus“, antwortete sie, und ihre Stimme war so glatt wie das Glas auf dem Tisch zwischen uns. „Aber ich würde fragen, was dieser Kink in ihm auslöst.“ Sie hob eine Hand, die Finger leicht gespreizt, als würde sie eine unsichtbare Form in der Luft nachzeichnen. „Fühlt er sich dadurch bestraft? Oder…“, eine Pause, ein kaum merkliches Zögern, „…befreit? Als könnte er für einen Moment abgeben, was er sonst immer zusammenhalten muss?“

Ihre Worte hingen in der Luft, und ich spürte, wie sich etwas in mir lockerte. Sie urteilte nicht. Sie verstand. Nicht auf diese oberflächliche Art, wie es Leute taten, die dachten, sie hätten alles durchschaut, sondern so, als hätte sie selbst schon mal in diesem Abgrund gestanden und wäre mit nassen Haaren und zitternden Knien wieder hochgekommen.

Ich rieb mir über das Kinn, spürte den Stoppelbart unter meinen Fingern. „Glaubst du, Kinks haben was in der Therapie verloren? Ich meine, ernsthaft… soll ich dir jetzt erzählen, dass ich mir beim Wichsen vorstelle, meine Chefin würde mich dabei erwischen, und du notierst das in deinem kleinen Buch da als therapeutischen Durchbruch?“

Ihr Lächeln war kaum sichtbar, aber es war da. „Ich glaube, Menschen lügen am wenigsten, wenn sie erregt sind.“ Sie beugte sich ein Stückchen vor, und ich roch wieder dieses Parfüm, etwas Holziges, mit einem Hauch von etwas Süßem, das ich nicht einordnen konnte. „Kinks sind wie ein Röntgenbild der Seele. Sie zeigen die Brüche. Die Narben. Die Stellen, an denen wir am verletzlichsten sind… und gleichzeitig am lebendigsten.“

Das ließ mich lachen. Nicht dieses höfliche, kontrollierte Lachen, das ich normalerweise in solchen Situationen produzierte, sondern eines, das aus der Kehle brach, fast schon ein wenig hysterisch. Ich lehnte mich zurück, die Hände hinter dem Kopf verschränkt, und spürte, wie die Anspannung in meinen Schultern langsam nachließ. „Okay, hypothetisch“, sagte ich und fixierte sie mit einem Blick, der zwischen Herausforderung und ehrlicher Neugier schwankte. „Wenn ich dir jetzt einen Kink erzählen würde… was würdest du damit anfangen? Würdest du ihn analysieren? Oder mich einfach nur komisch anschauen und dir denken: Okay, der Typ hat definitiv zu viel Pornos geguckt?“

Ihre Augenbraue hob sich, nicht dramatisch, nur dieses eine, präzise Zucken, das verriet, dass ich sie nicht schocken konnte. Nicht wirklich. „Die Frage ist nicht, was ich damit anfangen würde.“ Sie verschränkte die Finger ineinander, die Knöchel leicht weiß, als würde sie sich selbst bremsen. „Die Frage ist: Warum erzählst du ihn mir? Um mich zu provozieren? Um dich selbst zu testen?“ Ein kurzes Schweigen. „Oder weil du endlich gesehen werden willst… und zwar so, wie du wirklich bist?“

Ich spürte, wie mein Atem stockte. Nicht aus Verlegenheit. Sondern weil sie verdammt noch mal recht hatte. Ich rieb mir über die Lippen, spürte, wie trocken sie waren. „Ich glaube“, sagte ich langsam, „ich würde es einfach sagen, weil ich es noch nie laut ausgesprochen habe. Nicht mal vor dem Spiegel. Nicht mal betrunken um drei Uhr morgens.“

Sie nickte. Einmal. Entscheidend. „Dann ist es es wert, gesagt zu werden.“

Die Worte hingen zwischen uns, schwer und unausweichlich. Ich spürte, wie mein Herz schneller schlug, als würde es gegen meine Rippen hämmern. Dann atmete ich tief ein, und ließ es raus.

„Ich mag es, beobachtet zu werden.“

Keine Reaktion. Kein Zusammenzucken, kein hastiges Notieren, nicht mal ein Blinzeln. Nur dieses ruhige, fast schon interessierte Nicken, als hätte ich ihr gerade erzählt, dass ich Kaffee ohne Zucker trank. „Beim Sex?“, fragte sie, und ihre Stimme war so neutral, als würde sie nach der Uhrzeit fragen.

Ich schüttelte den Kopf, spürte, wie sich Hitze in meinem Nacken ausbreitete. „Nicht mal so weit. Einfach nur…“ Ich zögerte, suchte nach den richtigen Worten. „Beim Wichsen.“

Immer noch kein Kritzeln im Notizbuch. Kein Urteilen. Kein Abwerten. Nur ihre Augen auf mir, dunkel und klar wie ein Bergsee. Als wäre es das Normalste der Welt. Als wäre ich nicht gerade dabei, ihr mein schmutzigstes, heimlichstes Verlangen zu gestehen.

„Stellst du dir vor, dass jemand zuschaut?“, fragte sie, und ihre Stimme war so ruhig, dass ich mich fragte, ob sie überhaupt einen Puls hatte.

„Ja.“ Mein Mund war trocken. „Die ganze Zeit.“

„Jemand Bestimmtes?“

Ich zuckte mit den Schultern, spürte, wie sich meine Finger in die Armlehne gruben. „Manchmal. Manchmal ist es einfach nur… die Idee. Dieses Gefühl, dass jemand da ist. Dass ich erwischt werden könnte. Dass ich mich zeige, ohne zu wissen, ob es jemand sieht.“ Ich atmete scharf aus. „Es ist die Spannung. Dieses… Risiko.“

„Hast du es jemals wirklich getan?“

Ich schüttelte den Kopf, spürte, wie sich Scham und Erregung in mir vermischten. „Nie den Arsch in der Hose gehabt. Immer zu feige. Immer zu sehr davon überzeugt, dass es falsch ist… oder dass ich es nicht verdiene.“



Sie lehnte sich zurück, und ich hörte, wie das Leder unter ihr knarrte. „Es ist nicht verrückt“, sagte sie, und ihre Stimme war so sanft, dass ich mich fast daran verbrannte. „Es ist intim. Es ist eine der rohesten Formen von Vertrauen, die es gibt.“ Sie hielt meinen Blick, unerbittlich. „Du gibst jemandem die Erlaubnis, dich zu sehen. Echt. Ungefiltert. Ohne die Maske, die du sonst immer trägst.“ Sie lächelte, nicht spöttisch, nicht herablassend, sondern so, als würde sie ein Geheimnis mit mir teilen. „Das ist keine Schwäche. Das ist Mut.“

Ihre Worte trafen mich wie ein Schlag in die Magengrube. Mein Schwanz zuckte in meiner Jeans, hart und schmerzhaft, und ich spürte, wie sich Schweiß auf meinem Rücken bildete. Ich verschob mich auf dem Sofa, versuchte, die plötzliche Enge in meiner Hose zu ignorieren.

„Hast du es jemals aufgeschrieben?“, fragte sie, und ihre Finger spielten mit dem Stift, als würde sie überlegen, ihn gleich zu benutzen.

„Nein.“

„Dich selbst aufgenommen?“

Ich stieß ein scharfes Lachen aus. „Fuck, nein.“

„Also existiert es nur hier.“ Sie tippten sich an die Schläfe. „In deinem Kopf. Ein Fantasie, die du mit niemandem teilst.“

Ich nickte, spürte, wie mein Hals eng wurde. „Ja.“

Sie musterte mich. Nicht wie eine Therapeutin. Sondern wie eine Frau, die genau wusste, was sie tat. Langsam legte sie das Notizbuch neben sich auf den Tisch, kreuzte die Beine und entkreuzte sie wieder, und ich bemerkte, wie der Stoff ihres Rockes dabei leicht über ihre Haut strich. Dann richtete sie ihre Brille, ein kleiner, fast schon intimer Gestus, als würde sie sich auf etwas vorbereiten.

„Wie würde es sich anfühlen“, fragte sie, und ihre Stimme war jetzt noch leiser, fast ein Flüstern, „wenn du es hier ausleben würdest?“

Mein Mund wurde trocken. Nicht aus Angst. Sondern weil sich plötzlich alles in mir anspannte, als würde mein Körper schon auf die bloße Idee reagieren. „Jetzt?“, krächzte ich, und meine Stimme klang fremd in meinen eigenen Ohren.

„Ich schlage nichts vor“, sagte sie, und ihre Augen waren dunkel, fast schwarz in diesem Licht. „Ich frage nur, ob es dir helfen würde.“ Sie lehnte sich zurück, die Hände im Schoß gefaltet, die Finger ineinander verschränkt. „Ob es dich… befreien würde.“

Ich schluckte, spürte, wie mein Adamsapfel auf und ab ging. „Ich weiß nicht, wie es mich fühlen lassen würde“, gab ich zu. „Aber ich bin schon hart, nur beim Gedanken daran.“

Sie zuckte nicht einmal mit der Wimper. „Dann mach.“

Ich erstarrte. Nicht, weil ich schockiert war. Sondern weil ich plötzlich wusste, dass sie es ernst meinte. „Ernsthaft?“

Ihre Stimme blieb ruhig, fast schon hypnotisch. „Das hier ist deine Sitzung. Niemand sonst ist hier.“ Sie deutete mit einer kleinen Handbewegung auf den leeren Raum um uns herum. „Du vertraust mir schon. Oder?“ Ein kaum merkliches Lächeln spielte um ihre Lippen. „Und wenn nicht… “, sie zuckte mit den Schultern, „…dann hörst du einfach auf. Es ist dein Raum. Deine Regeln.“

Mein Herz hämmerte so laut, dass ich dachte, sie könnte es hören. Mein Schwanz pochte, hart und schmerzhaft, gegen den Reißverschluss meiner Jeans, und ich spürte, wie sich jeder Muskel in meinem Körper anspannte. Ich atmete scharf ein, versuchte, mich zu sammeln.

„Du willst, dass ich… “, ich brach ab, suchte nach den richtigen Worten, „…hier? Vor dir?“

„Ich werde dich nicht anfassen.“ Ihre Stimme war fest, unmissverständlich. „Du hast die Kontrolle. Ich bleibe einfach hier.“ Sie lehnte sich zurück, die Beine wieder gekreuzt, die Hände locker im Schoß. Ihre Augen waren auf mich gerichtet, dunkel und ruhig wie die Oberfläche eines Sees in der Nacht. „Wenn du aufhörst, hör ich auf. Wenn du weitermachst…“, eine kleine Pause, „…dann machst du es für dich.“

Sie wartete. Still. Geduldig. Als hätte sie alle Zeit der Welt.

Und ich wusste: Ich war verloren.

Ich erinnere mich nicht daran, bewusst beschlossen zu haben, mich zu bewegen. Es war, als würde mein Körper ohne mein Zutun handeln, als hätte etwas in mir die Kontrolle übernommen, etwas Primitives, Hungriges, das keine Zeit für Zweifel hatte. Meine Finger zitterten, als sie sich um den Knopf meiner Jeans schlossen, die Haut unter meinen Fingerspitzen plötzlich überempfindlich, als würde jeder Nerv dort brennen. Der Reißverschluss gab mit einem leisen, fast schon intimen Geräusch nach, ein metallisches Klicken, das sich in der Stille des Raumes ausbreitete wie ein Geheimnis.

Ich blickte auf. Ihr Gesicht war regungslos, aber nicht gleichgültig. Sie sah nicht weg, nicht einmal für den Bruchteil einer Sekunde. Sie starrte nicht, das wäre zu grob gewesen für das, was hier passierte.

Stattdessen beobachtete sie mich mit diesem ruhigen, fast schon wissenschaftlichen Interesse, als würde sie eine seltene, kostbare Sache studieren, die man nicht mit hastigen Blicken entweihen durfte. Als würde ich etwas Heiliges entfalten, etwas, das normalerweise im Dunkeln blieb. Ihre Augen, dunkel, fast schwarz in diesem Licht, folgten jeder meiner Bewegungen, als würde sie versuchen, sie in ihr Gedächtnis zu brennen.

Dann holte ich ihn heraus.

Mein Schwanz war schon feucht, die Spitze glänzte im gedämpften Licht der Lampe, als hätte er nur auf diesen Moment gewartet. Er pochte, schwer und heiß in meiner Hand, als ich ihn umschloss, die Haut so straff gespannt, dass ich jede Ader unter meinen Fingern spürte. Ich begann langsam zu streichen, erst zögerlich, dann mit mehr Druck, als würde ich mich selbst testen, wie weit ich gehen konnte, wie viel ich zeigen durfte.

Sie sprach nicht. Ihre Brille fing das Licht ein, warf kleine, flackernde Reflexe auf ihre Wangenknochen, als würde sie in Flammen stehen. Ihr Mund blieb gelassen, die Lippen leicht geöffnet, als würde sie jeden Atemzug von mir einfangen wollen. Sie sah aus, als würde sie es sich merken und abspeichern, nicht nur das, was ich tat, sondern wie ich es tat. Wie sich meine Finger um mich schlossen, wie sich meine Hüften leicht hoben, als würde mein Körper nach mehr verlangen, als ich ihm geben konnte.

Ich fühlte mich nackter als je zuvor. Nicht auf diese peinliche, beschämende Art, wie wenn man sich in der Umkleidekabine erwischt fühlt, sondern auf eine Weise, die mich brennen ließ. Als würde ich nicht nur meinen Körper zeigen, sondern etwas viel Tieferes, Rohes, etwas, das ich selbst kaum verstand. Und doch, mit jeder Sekunde, in der ihre Augen auf mir ruhten, wurde der Griff fester, die Bewegungen sicherer, als würde ihre bloße Präsenz mich antreiben, als würde ich für sie performen, selbst wenn sie kein Wort sagte.

„Ist es so, wie du es dir vorgestellt hast?“, fragte sie schließlich, und ihre Stimme war so leise, dass ich mich vorbeugen musste, um sie zu hören.

Ich keuchte, spürte, wie sich mein Atem in meiner Brust verfing. „Normalerweise“, sagte ich zwischen den stoßweisen Atemzügen, „fangen sie an, mich zu ermutigen.“ Meine Stimme klang rau, fast fremd. „Sie sagen Dinge wie… Ja, genau so. Zeig mir, wie du dich selbst befriedigst. Ich will sehen, wie hart du bist.

Ein kleines, fast schon wissendes Lächeln spielte um ihre Lippen. „Dann“, sagte sie, und ihre Stimme war jetzt tiefer, weicher, als würde sie mich in etwas hineinlocken, „wichs weiter deinen dicken, harten Schwanz für mich.“

Mein Atem stockte. Meine Augenlider flatterten zu, als würde ich versuchen, mich vor der Intensität ihrer Worte zu schützen, aber es war zu spät. Sie hatten mich schon erreicht, hatten sich in mein Fleisch gebrannt. Ich stöhnte leise, spürte, wie sich mein Griff verengte, wie mein Schwanz in meiner Faust zuckte, als würde er sie suchen.

„Du machst das so gut“, murmelte sie, und ihre Stimme war jetzt so nah, dass ich sie fast auf meiner Haut spürte. „Dass du dir selbst so Gutes tust. Dass du dich nicht zurückhältst.“

Ein Stöhnen entwich mir, tief und unwillkürlich, als würde es direkt aus meinem Bauch kommen. Meine Hüften hoben sich vom Sofa, als würde mein Körper versuchen, mehr zu bekommen, mehr Druck, mehr Reibung, mehr ihrer Worte.

„Wirst du für mich kommen?“, fragte sie, und ich hörte das leise Kratzen des Leders, als sie sich vorbeugte, nur ein paar Zentimeter näher, aber es fühlte sich an, als würde sie mich berühren.

„Ja… verdammt…“, keuchte ich, meine Stimme ein raues Flüstern. „Ich bin so nah dran. Ich kann es kaum noch…“

„Gut.“ Ihre Stimme war jetzt ein Befehl, sanft, aber unmissverständlich. „Ich will sehen, wie du abspritzt. Wie du dich gehen lässt. Sei ein braver Junge und komm für mich.“

Und dann traf es mich.

Jeder Muskel in meinem Körper spannte sich an, als würde ich von einem Stromschlag durchzuckt. Mein Schwanz zuckte in meiner Faust, einmal, zweimal, dann explodierte ich. Stränge von Sperma schossen aus mir heraus, heiß und klebrig, spritzten über meinen Bauch, tropften auf das Leder des Sofas, als würde ich es markieren. Ich spürte, wie sich mein Körper in Wellen entlud, wie jeder Schub mich ein bisschen mehr leer machte, bis ich keuchend zurücksank, mein Herz hämmerte wie verrückt, und meine Haut brannte, als hätte mich jemand mit kochendem Wasser übergossen.

Ich blieb dort, regungslos, mein Atem langsam, aber unregelmäßig. Mein Herzschlag dröhnte in meinen Ohren. Und dann bemerkte ich es: Ihre Unterlippe war zwischen ihren Zähnen eingeklemmt, als würde sie sich selbst bremsen. Als würde sie sich davon abhalten, mehr zu tun, als nur zuzusehen.

Langsam, so langsam, dass es sich wie eine Ewigkeit anfühlte, stand sie auf. Ihr Rock strich über ihre Oberschenkel, als sie auf mich zukam, jeder Schritt präzise, fast wie eine Choreografie. Dann beugte sie sich vor, nicht zu weit, aber genug, um ihren Finger durch eine der glänzenden Spermaspuren zu ziehen, die sich über das Sofa zogen. Ich spürte, wie sich alles in mir anspannte, als sie den Finger zu ihrem Mund führte, als würde sie eine Hostie empfangen.

Ihre Zunge fuhr heraus, rosa und feucht, und leckte die Flüssigkeit ab, ohne den Blick von mir zu lassen. Nicht provokant. Nicht aufreizend. Sondern mit einer Selbstverständlichkeit, als wäre es das Normalste der Welt.

„Ich glaube“, sagte sie, und ihre Stimme war jetzt wieder ruhig, fast klinisch, „das war eine sehr produktive Sitzung.“


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