Hinweis: Die nachfolgende Geschichte wurde von einer unserer Leserin bei uns eingereicht.
Seit einigen Jahren schon vermiete ich ein kleines Gästeapartment, direkt an meinem Haus, über AirBnb. Es grenzt direkt an mein Schlafzimmer und die Wand dazwischen ist, sagen wir mal so, nicht gerade dick. Nicht, dass ich jedes Wort verstehen kann, was drüben gesprochen wird. Aber dünn genug, um so einiges mitzubekommen.
Dass sich das als recht lohnend herausstellen sollte, spürte ich von Anfang an, als dieses Pärchen sich für ein Wochenende bei mir einquartierte.
Das junge Paar buchte für drei Nächte. Schon beim Check-in war klar, dass sie nicht hier waren, um zu schlafen. Die Frau, wild, mit feuerroten Locken, die ihr über die Schultern reichten, und einem Körper, der unter dem engen Top und dem kurzen Rock eigentlich viel zu muskulös für eine normale Studentin war.
Sie musterte mich mit einem Blick, der irgendwo zwischen Neugier und Herausforderung lag. Ihre Augen funkelten, als würde sie mich herausfordern: Was guckst du?
Ihr Mann: groß, breitschultrig, mit einem Netz aus Tattoos, das sich von den Unterarmen über die Brust bis zum Hals zog. Er lächelte mich an, während seine Finger schon ungeduldig an den Riemen seiner Lederjacke zupften. Beide strahlten diese ungeduldige, fast hungrige Energie aus, als würden sie sich kaum noch beherrschen können. Als wäre die Zeit zwischen Buchung und Ankunft für sie eine Qual gewesen.
Als sie nach dem Abendessen zurückkamen, war es sofort klar: Die beiden hatten es eilig. Sie kamen vom Gartenweg, lachend, kichernd, ihre Körper schon halb ineinander verschlungen wie zwei Magnete, die endlich zusammenfinden durften. Er hob sie hoch, als wäre sie federleicht, und trug sie zur Tür ihres Zimmers. Dabei riss sie ihm fast das Hemd vom Leib, während ihre Lippen sich gierig auf seinen Mund pressten. Ich hörte das dumpfe Klopfen ihrer Schuhe auf dem Boden, das Rascheln von Stoff, der zu Boden fiel. Und dann begann es.
Zuerst nur ein leises, kehliges Stöhnen der Frau, das sich wie ein seidener Faden durch die Wand schlängelte: „Ja… leck mich… genau da… oh, Baby, ja…“ Ihre Stimme war rau vor Erregung, fast atemlos, als würde jedes Wort von einem kleinen Zittern durchzogen sein. Es klang, als würde sie die Worte direkt für ihn stöhnen, während ihre Zunge über seine Haut glitt.
Ich spürte, wie mein eigener Körper reagierte, meine Haut wurde heiß, und zwischen meinen Schenkeln pulsierte es bereits. Mein Höschen war längst durchtränkt, die Hitze zwischen meinen Beinen unerträglich. Also presste ich mein Ohr fester gegen die dünne Wand, spürte, wie die Vibrationen ihrer Lust durch den Putz drangen.
Der Mann antwortete mit einem tiefen, grollenden Brummen, das sich wie ein Donner in meiner Brust anhörte. Die Wände vibrierten leicht, als würde sein Körper gegen den ihren schlagen, und ich stellte mir vor, wie seine Hände ihre Hüften umklammerten, während seine Zunge sie dort berührte, wo sie es am meisten wollte.
Dann wurde es lauter. Wildere Laute, als würde sie ihn anfeuern, als gäbe es kein Zurück mehr: „Fick mich… ja, genau so… härter…“ Ihre Stimme war jetzt ein heiseres Keuchen, ihre Worte von keuchenden Atemzügen durchzogen. Seine Antwort war ein raues, animalisches Knurren, das mich erschaudern ließ. Gleichzeitig hörte ich das rhythmische Schlagen seiner Hüften gegen die Wand. Ein dumpfes, gleichmäßiges Klatsch, Klatsch, Klatsch, als würde er sie mit jedem Stoß tiefer in den Wahnsinn treiben.
Ich schloss die Augen und konnte fast spüren, wie sie sich bewegten, wie ihre Körper ineinander verschmolzen. Mein Atem ging schneller, meine Finger zitterten, als ich mir vorstellte, wie er sie von hinten nahm, ihre Brüste bei jedem Stoß wippten und ihre Nägel sich in seine Haut gruben. Ich riss mir die Shorts und das Höschen vom Leib, schob zwei Finger in mich hinein und massierte mich mit kreisenden Bewegungen, während ich mir ausmalte, wie sie auf ihm saß, ihre Haare wild um ihr Gesicht wirbelten und ihre Lippen sich zu einem stummen Schrei öffneten.
Für einen kurzen Moment kehrte Stille ein, dann wieder dieses gierige Gestöhne. Sie keuchte atemlos, ihre Stimme ein Mix aus Flehen und Herausforderung: „Du magst es, wenn ich dich so reite, oder? Sag’s mir!“ Es klang, als würde sie ihn mit jedem Wort weiter in den Abgrund ziehen. Seine Antwort war ein ersticktes „Fuck… ja… nur so…“, begleitet von einem erstickten Stöhnen, als würde er die Kontrolle verlieren.
Die Intervalle zwischen den Lauten wurden kürzer, die Pausen nur noch Sekundenbruchteile. Ich spürte, wie mein ganzer Körper sich anspannte, als würde ich direkt an ihren Bewegungen teilnehmen. Die Laken unter mir waren zerknittert, mein Atem ein einziger, verzweifelter Rhythmus. Als ich kam, krümmte ich mich zusammen, meine Zehen verkrampften sich, und ich biss mir auf die Lippe, um nicht laut aufzuschreien.
Mein ganzer Körper zitterte noch, als ich mich aufrappelte, um eine Zigarette zu rauchen. Meine Hände noch immer leicht zitternd, die Haut glühend vor Lust und Scham.
Draußen war der Abend angenehm kühl, aber meine Haut brannte noch immer. Ich lehnte mich gegen die raue Hauswand, das kalte Backstein kratzte leicht an meinem Rücken, mein Blick in meinem Garten gerichtet Die dritte Zigarette zwischen den Fingern fühlte sich heiß an, während der Rauch sich in dünnen Schlieren in die Dunkelheit krümmte. Ein Glas Rotwein, stand mittlerweile neben mir auf dem kleinen Holztisch. Der Wein war zu warm, aber das war mir egal. Ich nahm einen Schluck, spürte die herb-süße Flüssigkeit meine Kehle hinablaufen, während ich die Augen schloss.
Und dann hörte ich sie wieder.
Nicht mehr so intensiv wie zuvor, aber immer noch genug, um mich erneut feucht werden zu lassen. Meine Finger zuckten unwillkürlich, als würden sie sich an die Berührung erinnern, die ich mir gerade noch vorgestellt hatte. Mein Slip war längst wieder nass, die Hitze zwischen meinen Schenkeln ein ständiges Pochen. Ich atmete tief ein, der Geruch von feuchter Erde, frisch gemähtem Rasen und einer leichten Note von Jasmin aus den Blumenbeeten drang in meine Nase. Es roch nach Sommer, nach Freiheit, nach etwas, das ich mir selbst nie gestattet hätte.
Meine Fantasie spielte verrückt. Ich stellte mir vor, wie sie ihn jetzt vielleicht auf dem Boden nehmen würde, wild, unkontrolliert, ohne Rücksicht auf irgendetwas außer diesem einen Moment. Wie sie ihn mit ihren roten Locken gegen die Wand drücken würde, ihre Nägel würden sich in seinen Rücken krallen, während er sie mit einem einzigen, brutalen Stoß von hinten nahm. Ich hörte ihr keuchendes Lachen im Kopf, spürte ihre Hände, die sich in seine Haare gruben, während ihre Hüften sich gegen die seinen pressten, als gäbe es kein Morgen mehr. Mein eigenes Stöhnen wäre fast laut genug gewesen, um die Geräusche aus ihrem Zimmer zu übertönen.
Mit einem breiten, wissendes Grinsen, das sich von einem Ohr zum anderen zog stand ich da. Nicht aus Scham. Nicht aus Reue. Sondern weil ich wusste: Diese Nacht würde ich nicht so schnell vergessen. Weil ich zum ersten Mal seit langem wieder spürte, wie es sich anfühlte, wenn jemand anderes die Kontrolle übernahm. Weil ich begriff, dass Lust keine Grenzen kennt. Und weil ich mir sicher war: Morgen würde ich sie wieder hören. Und diesmal würde ich nicht nur zuhören.









