Es geschah alles an einem dieser sonnigen Samstage im Sommer. Mein Plan, nach einer stressigen Woche im Büro, war einfach: Den Kopf frei bekommen und abschalten. Und wo würde das besser funktionieren als bei einer gemütlichen Wandertour am Wochenende. Also packte ich meine Sachen, machte mich fertig und fuhr schon früh morgens die zwei Stunden in Richtung Alpen.
Nur ich, meine AirPods, Wasser, ein paar Snacks und dieser eine Trail, der so ein bisschen abseits liegt, wo man kaum jemanden sieht. So einer von diesen Spots, den man kennen muss, sonst läuft man einfach an der Weggabelung vorbei.
Ich war vielleicht eine Stunde unterwegs und komm um eine Kurve an einer Lichtung, da sehe ich auf einmal ein Zelt, das ein wenig abseits aufgebaut war. Schicke Ausrüstung auch, nicht so ein kleines Rucksack-Zelt, sondern so eins von den Größeren mit so einem Vordach und Campingstühlen und einer Kühlbox. Und in diesen Stühlen saß dieses Pärchen.
Der Typ hat mich zuerst gesehen. Wahrscheinlich Anfang dreißig, athletisch, unrasiert, oberkörperfrei in so einer tief sitzenden Shorts. Er hat gelächelt und mir zugenickt. Da ich eh eine Pause machen wollte, nahm ich meine AirPods raus und spontan Hallo gesagt. Seine Frau hat sich umgedreht, und die sah umwerfend aus. So richtig nervig umwerfend. Dunkle Haare, hochgesteckt zu einem zerzausten Dutt, gebräunte Haut, in einem Sport-BH und so winzigen Shorts, und sie hatte dieses warme, offene Lächeln, bei dem man das Gefühl hatte, man würde sie schon ewig kennen.
„Wanderst du alleine?“, fragte sie, und ich sagte ja, und sie meinte so: „Das ist mutig, hier ist es so ruhig“, und der Typ lachte und sagte „Oder verrückt“, und ich lachte auch, und irgendwie wurde daraus ein richtiges Gespräch.
Sie hieß Isabell und er hieß Stefan, und sie zelteten übers Wochenende, nur die zwei. Sie bot mir Wasser aus ihrer Kühlbox an, weil meins fast leer war, und ich setzte mich ins Gras neben ihre Stühle, und wir haben einfach geredet. Über Wandern, Campingplätze und wie hart es mittlerweile ist, noch Plätze zu finden an denen Wildcampen erlaubt ist, über Musik und belangloses Zeug. Es war so leicht, mit ihnen zu reden, und sie haben sich immer wieder so komische Blicke zugeworfen, die ich nicht ganz deuten konnte, aber von denen wurde mein Magen ganz flau.
Nach ungefähr zwanzig Minuten guckte Isabell Stefan an und dann wieder mich und sagte: „Das klingt jetzt echt dreist, aber du bist so hübsch, das ist irgendwie ablenkend.“ Und sie sagte das so beiläufig, als ob sie über das Wetter reden würde, und mir wurde sofort heiß. Stefan beobachtete meine Reaktion mit einem kleinen Grinsen, und ich dachte mir nur: Okay, das passiert jetzt also.
Ich lachte nervös und sagte „Danke, ihr seid beide auch… wirklich attraktiv“, was natürlich unglaublich souverän rüberkam. Isabell lächelte, beugte sich in ihrem Stuhl vor und sagte: „Wir haben uns grad noch überlegt, dass wir uns dieses Wochenende ein bisschen Gesellschaft wünschen.“ Und wie sie „Gesellschaft“ sagte, machte sehr klar, was für eine Art Gesellschaft sie meinte.
Mein Herz hämmerte so laut, ich konnte es im Hals spüren. Ich sah Stefan an, und er guckte mich nur mit diesen ruhigen, gelassenen Augen an, als ob alles, was ich jetzt entscheiden würde, okay wäre und da kein Druck wäre, aber gleichzeitig war die Energie zwischen uns dreien so dick, man hätte sie fast anfassen können.
„Was für eine Gesellschaft?“, fragte ich und versuchte, cool zu klingen, aber meine Stimme hat ein bisschen gezittert, und Isabell grinste und sagte: „Die lustige Sorte“, stand auf und hielt mir ihre Hand hin.
Ich habe sie genommen. Klar habe ich sie genommen. Sie zog mich hoch und führte mich zu ihrem Zelt, und Stefan kam hinter uns, machte den Eingang auf, und drinnen lagen Schlafsäcke und Decken aus, und es war warm und dämmrig und roch nach Sonnencreme und Kiefern.
Isabell setzte mich auf die Decken, kniete sich vor mich, strich mir eine Haarsträhne hinters Ohr und küsste mich. Erst sanft, nur ihre Lippen, die meine ganz leicht berührten, und dann tiefer. Sie schmeckte nach Lippenpflegestift, und ihr Mund war so weich im Vergleich zu jedem Typen, den ich je geküsst hatte. Ihre Hand lag auf meinem Oberschenkel und drückte sanft zu, und ich schmolz komplett dahin. Stefan saß hinter mir, und ich spürte seine Hände auf meinen Schultern, dann über meine Arme streichen, dann den Saum meines Tanktops hochheben und mir über den Kopf ziehen.
Isabell lehnte sich zurück, sah meinen Körper an, biss sich auf die Lippe und murmelte „Gott“ vor sich hin, und diese eine Silbe hat mich feuchter gemacht als die halbe Vorspiel-Erfahrung meines ganzen Lebens.
Stefan machte mir meinen Sport-BH von hinten auf, und Isabell beugte sich sofort runter und nahm meine Brustwarze in den Mund. Sie saugte sanft, dann fester, während ihre andere Hand hochkam und die andere Brustwarze spielte. Ich bog meinen Rücken durch, drückte mich in ihren Mund, und Stefan küsste meinen Hals von hinten, sein Bart kratzte über meine Haut – es lief mir ein Schauer über den Rücken. Ich war zwischen ihnen, halb nackt in einem Zelt mitten im Wald mit zwei Fremden, und ich war noch nie in meinem ganzen Leben so geil gewesen.
Isabells Hand glitt meinen Bauch runter und in meine Wander-Shorts, und sie rieb mich durch meinen Slip und machte dieses kleine anerkennende Geräusch, als sie spürte, wie nass ich schon war. „Sie ist klatschnass, Schatz“, sagte sie zu Stefan über meine Schulter, und er stöhnte leise an meinem Hals, und ich wäre fast nur davon gekommen. Davon, dass sie mich anfasste und ihm Bericht erstattete, als wäre ich ein Geschenk, das sie gemeinsam auspackten.
Sie zog mir meine Shorts und meinen Slip in einem Zug aus, drückte mich sanft auf den Rücken, spreizte meine Beine und sah mich einfach eine Sekunde lang an. Ich fühlte mich so ausgeliefert und so gesehen, und ich liebte es. Sie fuhr langsam mit den Fingern durch meine Pussy, spreizte sie, und dann beugte sie sich runter und ich spürte ihre Lippen und Zunge an meiner Clit. Und ich krallte mich in den Schlafsack unter mir und stöhnte so laut, dass es wahrscheinlich durch die Bäume draußen hallte.
Sie war so gut darin. Einfach umwerfend gut. Ihre Zunge war weich und präzise, und sie wusste genau, wie sie mich geiler machen musste, ohne zu schnell zu werden. Stefan bewegte sich neben mich, und ich drehte den Kopf, und er war direkt da, sein Gesicht nur Zentimeter von meinem entfernt, und er küsste mich tief, während seine Frau mich leckte, und mein Gehirn hat komplett ausgesetzt.
Isabell brachte mich direkt an den Rand zum Orgasmus und lehnte sich dann zurück, sah mich mit feuchten Lippen und einem hinterhältigen Lächeln von oben an und sagte: „Komm noch nicht. Ich will, dass du auf seinem Schwanz kommst.“ Und die Art, wie sie das so sachlich sagte, als ob sie mir eine Anweisung geben würde – mein ganzer Körper zog sich zusammen.
Stefan zog seine Shorts aus, und er war schon hart und dick, und Isabell packte ihn und wichste ihn ein paar Mal, während sie mich dabei ansah, als wollte sie mir zeigen, was mich gleich erwarten würde. Dann führte sie ihn zwischen meine Beine, und er schob sich langsam in mich rein, Zentimeter für Zentimeter, während Isabell direkt neben uns zusah, die Hand zwischen ihren eigenen Beinen.
Er füllte mich komplett aus, und ich japste und packte seine Arme, und er fing an, sich zu bewegen. Erst lange, langsame, tiefe Stöße, fast ganz raus und wieder rein, bis unsere Hüften aufeinandertrafen. Der Winkel war so gut, ich konnte ihn in meinem Bauch spüren, und jeder Stoß machte diese nassen Geräusche, die in der Stille des Waldes obszön klangen.
Isabell kam neben meinem Kopf hoch, strich mir durchs Haar und sah mir ins Gesicht, während ihr Mann mich fickte. Sie befriedigte sich mit der anderen Hand selbst und atmete schwer und flüsterte mir ständig Dinge ins Ohr, die mich um den Verstand brachten.
„Du siehst so sexy aus, wenn er dich fickt.“
„Fühlt er sich gut an, Süße?“
„Du bist so ein braves Mädchen.“
Ich stöhnte und nickte und krallte mich in Stefans Schultern, und sie beugte sich runter, küsste mich auf die Stirn und flüsterte: „Komm für mich auf seinem Schwanz. Ich will sehen, wie du kommst.“ Und irgendetwas an ihrer Stimme, wie sie das sagte, so süß und ermutigend, als ob sie das wirklich für mich wollte – da hat es bei mir Klick gemacht.
Stefan wurde härter, packte meine Hüften und rammte sich richtig in mich rein. Der Schlafsack knäulte sich unter uns, das Zelt machte kleine knarrende Geräusche, ich hörte Vögel draußen – so surreal, weil in diesem Zelt gerade das dreckigste, schönste Ding passierte, das mir je widerfahren war.
Isabell blieb dicht an meinem Ohr und machte weiter. „Ja, genau so, Baby. Lass los. Komm auf ihm. Lass mich es sehen.“ Und sie rieb meine Klit, während er mich fickte, und die Kombination aus seinem Schwanz tief in mir, ihren Fingern auf mir und ihrer Stimme, die mir sagte, ich solle kommen – das war zu viel für jeden menschlichen Körper.
Ich kam so hart, dass ich schrie. Nicht gestöhnt. Geschrien. Mein Rücken bog sich komplett durch, meine Schenkel pressten sich um Stefans Hüften, und ich zitterte und zog mich in diesen intensiven Wellen um ihn zusammen, während Isabell „Ja ja ja, braves Mädchen, oh mein Gott.“ flüsterte und mein Gesicht streichelte, während ich jeden Moment meines Orgasmus auskostete.
Stefan stöhnte und sagte so „Fuck, sie ist so eng, wenn sie kommt“, und Isabell lachte atemlos und sagte „Bestimmt, ist sie das…“, und sie redeten über mich, als wäre ich ihr Lieblingsspielzeug, und ich kam immer noch und schrie und krallte mich an allem fest, was ich zu fassen kriegte.
Er hörte nicht auf. Er fickte mich durch meinen Orgasmus, und Isabell rieb weiter meine Klit, obwohl ich zuckte und überreizt war, und sie sagt: „Gib ihm noch einen. Ich weiß, du hast noch einen in dir.“ Und ich schüttelte den Kopf: Ich kann nicht, ich kann nicht. Aber mein Körper war anderer Meinung, denn dreißig Sekunden später kam ich noch härter als beim ersten Mal, und diesmal kam Stefan auch mit. Er war so tief in mir, und ich spürte, wie er in mir pulsierte, und Isabell sah uns beide mit diesem roten, zufriedenen Gesichtsausdruck an, als hätte sie das Ganze inszeniert, was sie ehrlich gesagt auch getan hatte.
Wir sind alle einfach zusammengebrochen. Stefan zog sich raus, rollte sich auf den Rücken und keuchte, und ich lag da und zitterte mit immer noch offenen Beinen, und Isabell kuschelte sich neben mich, legte ihren Kopf auf meine Brust, malte kleine Muster auf meinen Bauch und sagte ganz leise: „Das war perfekt.“
Wir lagen eine Weile da und lauschten den Geräuschen draußen. Vögel und Wind und irgendwo entfernt Wasser. Ich lag in einem Zelt, mitten im Nichts, mit einem Pärchen, das ich vor einer Stunde kennengelernt hatte, und ich fühlte mich wohler und befriedigter als seit Monaten.
Irgendwann zog ich mich an, und Isabell gab mir noch ein Wasser für den Rückweg, und Stefan umarmte mich, was süß war und ein bisschen komisch, nach dem, was wir gerade gemacht hatten. Isabell küsste mich noch einmal auf den Mund, langsam und sanft, und speicherte ihre Nummer in meinem Handy und sagte: „Beim nächsten Mal, wenn wir campen gehen, solltest du mitkommen.“
Der Rückweg zu meinem Auto fühlte sich an wie Schweben. Meine Beine waren wackelig, und ich hatte die ganze Zeit dieses bescheuerte, verträumte Grinsen im Gesicht. Als ich an meinem Auto ankam, saß ich bestimmt zehn Minuten auf dem Fahrersitz, starrte auf das Lenkrad und ließ alles nochmal Revue passieren.
Ich habe Isabells Nummer mit einem kleinen Zelt-Emoji neben ihrem Namen gespeichert.
Ich glaube, ich werde dieses Camping-Angebot annehmen, denn so entspannt fühlte ich mich lange nicht mehr.









